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Besuch der Gedenkstätte für Euthanasie in Bernburg im Mai 2026

Am 21.05.2026 haben wir, die 10.Klassen der Europa- und Ganztagsschule „August Bebel“ in Blankenburg, die „Euthanasie“ Gedenkstätte in Bernburg besucht.

Die sehr netten Mitarbeiter der Gedenkstätte starteten mit uns um 9:00 Uhr mit einer Powerpoint-Präsentation zur gesellschaftlich-politischen Vorgeschichte des Nationalsozialismus in Deutschland bis 1933. Weiterer Inhalt des Vortrags war die Verbreitung der Eugenik bis hin zur Propaganda des Gedankengutes der Rassenhygiene.

In der ersten Pause haben wir uns leise auf den Fluren Bilder und Berichte angeschaut, in denen die Lebensstationen verschiedener Menschen dargestellt sind.

Aus organisatorischen Gründen wurden wir anschließend in zwei große Gruppen aufgeteilt:

Während eine Gruppe die Kellerräume besichtigte, arbeitete die andere Gruppe an den Biografien, dann wurde gewechselt.

Zum Gedenken an die vielen Opfer befassten wir uns mit den Lebensumständen von fünf Menschen, die in Bernburg hingerichtet worden waren:

 

Irma Eckler
Ruth Rosa Mühlmann
Else Röhr
Otto Lange
Wolfgang Brühl
Johannes Fredwich Meijer

 

Die in kleinen Gruppen erarbeiteten Fakten wurden danach innerhalb der jeweiligen Klassen vorgestellt.

Im Anschluss begaben wir uns auf einen Rundgang durch die Räume der ehemaligen Landes Heil- und Pflegeanstalt Bernburg.
Die Mitarbeiter der Gedenkstätte schilderten die Abläufe zur Vernichtung von Menschen in ehemals medizinischen Einrichtungen Deutschlands. Wir begannen mit der Besichtigung der Ausstellung in den ehemaligen Verwaltungs- und Behandlungsräumen. Im Keller des Hauses erfuhren wir, wie der Massenmord unter dem Deckmantel der Euthanasie organisiert und perfektioniert wurde. Vergast, verbrannt und ein letzter Brief mit einer gefälschten Todesursache, mehr blieb nicht übrig. Das hat uns betroffen gemacht, und wir waren sehr berührt, als wir in der ehemaligen Gaskammer standen. Sie war klein und unscheinbar. In ihr sind mehr als 14.000 Menschen aus 39 Einrichtungen und 6 Konzentrationslagern ums Leben gekommen. Es war kaum zu fassen, dass Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Juristen und Verwaltungsfachangestellte damals diese Morde organisiert hatten. Wir bekamen auch Gelegenheit, im Buch der Erinnerungen der Menschen zu gedenken, die getötet worden waren.

Um ca. 12:30 Uhr wurde die Veranstaltung mit einer Abschlussreflektion beendet.

 

Das Projekt wurde von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefördert.

 

Wir möchten uns bei den Mitarbeitern der Gedenkstätte Bernburg bedanken, die unseren Besuch der Einrichtung zu einem wertvollen Erlebnis gemacht haben. Alle waren sehr freundlich und einfühlsam und haben uns alles ganz genau erklärt und gezeigt. Wir können die Geschichte nicht rückgängig machen. Aber wir werden diese Besichtigung nicht so schnell vergessen! Es wird ein Teil der deutschen Geschichte bleiben, die sich niemals wiederholen darf. Diese Orte des Gedenkens sollte jede/r einmal im Leben besuchen, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

 

 


Klasse 10, Mai 2026

Gedenkstätte Bernburg 2020


Am 09. Oktober 2020 besuchten die 3 neunten Klassen unserer Schule die Gedenkstätte der Euthanasie in Bernburg. Dieser Gedenkstättenbesuch war für die Schüler interessant und emotional beeindruckend. Über Einzelschicksale von Opfer, aber auch Tätern, wurde ein lebendiger Bezug hergestellt. Den verantwortlichen Betreuern der Gedenkstätte gelang es sehr gut, den Schülern das Thema nahezubringen. Dieser Besuch wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung LSA gefördert.


Gedenkstätte Marienborn 2018

 

Am 24.4.2018 führten die 10. Klassen unter Leitung ihrer Klassenleiter ein Geschichtsprojekt durch. Es wurde die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und der Grenzabschnitt Hötensleben besucht. Dieses Projekt wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung LSA gefördert.

 

 

Am 24.4.2018 führten die 10. Klassen unter Leitung ihrer Klassenleiter ein Geschichtsprojekt durch. Es wurde die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und der Grenzabschnitt Hötensleben besucht. Dieses Projekt wurde durch die Landeszentrale für politische Bildung LSA gefördert.

Hinterm Horizont macht Schule im Harz 2017

"Wenn Schüler im spielerischen Umgang mit der Geschichte lernen: was für ein Land ist die Bunte Republik Deutschland, wo kommen wir her, wo geht das hin – besser geht’s doch nicht. Ich hoffe, dass viele Schulen in ganz Deutschland auch so’n Ding machen. Das nenne ich sinnvolles, intelligentes Entertainment, Bildungspush, Turbopower. Let’s rock !"

Udo Lindenberg


Auf Vermittlung der Harzsparkasse, nehmen erstmalig vier Schulen teil: die Europaschule August Bebel aus Blankenburg, die Ganztagsschule Burgbreite Wernigerode, die Albert-Schweitzer-Schule Halberstadt, sowie aus Quedlinburg die David-Sachs-Schule.


Rund 100 Schülerinnen und Schüler werden in verschiedenen Arbeitsgruppen ihre eigene Version der deutsch-deutschen Liebesgeschichte erarbeiten und diese im November 2017 mit Unterstützung des Nordharzer Städtebundtheaters Halberstadt öffentlich aufführen. Gecoacht und unterstützt werden sie dabei durch Schauspieler und Experten von Stage Entertainment.


Die Liebesgeschichte zwischen Udo und Jessy ist auch ein Stück deutsche Zeitgeschichte: "Hinterm Horizont" erzählt vom Streben nach Freiheit in der DDR. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Harz haben ein Jahr ihre Version des Musicals geprobt.


Schuljahr 2015/16

 

Franco –Musiques


Unsere Schule nimmt in diesem Jahr an dem deutsch- französischen Musikwettbewerb Franco-Musiques teil. Dazu hat die Schulband McMaRa ein Lied komponiert. In dem Song „On voulait juste se barrer“ was übersetzt soviel wie „Wir wollten doch nur weg von hier“ bedeutet, geht es um ein Liebespaar, das sich in den Wirren des Krieges verliert.
Musikalisch wurde die Band von Cita B. am Schlagzeug, Antonia R. am Saxophon , Rex B. an der Gitarre, Matthias R. am Klavier und Anne N. am Bass begleitet. Millane D. übernahm den Gesang. Unterstützung bekam die Band von Lukas und Felix, die für den Videodreh und den Zusammenschnitt der Aufnahmen verantwortlich waren. Die musikalische Leitung übernahm P. Grunwald vom Kloster Michaelstein, der McMaRa bei der Komposition des Songs unterstütze. Für die Organisation und Übersetzung war Frau A. Toepfer zuständig.


Ein großer Dank geht an Herrn Baldovski, der mit seiner B-reg Production die Aufnahme der Instrumente und des Gesangs ermöglichte. Jeder Beteiligte hatte am Projekt viel Spaß und wartet nun interessiert auf das Ergebnis seiner Arbeit. Wir drücken die Daumen!


M. Rau





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